Supervision
ist Beratung im Arbeitskontext für den Sozialbereich, im Gesundheitssektor, in Verwaltung und Schule. Also überall dort, wo die Arbeit in hohem Maß durch Beziehungen zu Klienten und Patienten geprägt ist. Frei übersetzt bedeutet Supervision „Draufschau“, meint also die Reflektion von Arbeitsthemen. Die Supervisionssitzungen verlaufen systematisch und strukturiert. Im Fokus stehen dabei die Unterstützung im Umgang mit Klienten, Teamentwicklung, die Verbesserung von Betreuung Ihrer Klienten, die persönliche Weiterentwicklung und das Lernen im professionellen Kontakt. Nicht zuletzt geht es aber auch um die persönliche Entlastung von der Arbeit mit belasteten Personen.
In der Praxis spielen 3 Themenfelder die Hauptrollen in der Supervision:
Das Team. Der Fall. Mein Fall Mit.
Team:
- Wie erreichen wir weniger Reibungsverluste bei der Absprache von …?
- Wie können wir erreichen, dass uns die Verwaltungsarbeit und Dokumentation
mehr Zeit für unsere Klienten lässt? - Wie lösen wir den Konflikt zwischen A und B?
- …
Fall:
- Der Klient braucht … Wie kann ich ihn unterstützen, sich das selbst zu organisieren?
- Der Schüler steht zuhause mächtig unter Druck. Er muss sich neben Hausaufgaben und Haushaltshilfe auch noch ständig um die kleine Schwester kümmern. Wie kann ich ihm da helfen?
- Die Klientin wird von ihrem Partner dominiert. Wie kann ich sie so stärken, dass sie in der Lage ist, sich zu wehren?
- …
Mein Fall Mit:
- Jedes Mal wenn ich zur Klientin komme, muss ich mir erst mal einen Stuhl frei räumen. Das regt mich auf.
- Der Klient bringt mich mit seiner Opferhaltung zur Weißglut.
- Ich halte es nicht aus, wie der Jugendliche der restlichen Gruppe die Ressourcen raubt, weil er überhaupt nicht zur Ruhe kommt.
- Das Verhalten der Patientenangehörigen geht mir gewaltig gegen den Strich. …